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Susanne Morath & Helmut Wehrfritz

Wirtschafts- und Familienmediatoren

(Ausbildung nach BMWA und BAFM)

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2. Fallbeispiel Betriebsmediation

kokon

Vor einigen Jahren wurden wir gerufen, weil es in einer kirchlichen Verwaltungsstelle zu einem Konflikt zwischen einer langjährigen Angestellten und der relativ neuen Vorgesetzten kam. Der Konflikt drohte zu eskalieren, die Angestellte begab sich in psychotherapeutische Behandlung und war seit Monaten im Krankenstand.

Die Mitarbeitervertretung (MAV) strebte eine Lösung des Konflikts an, der inzwischen zu Unruhe in der gesamten Abteilung geführt hatte.

Die Angestellte fühlte sich in ihrer Arbeitsleistung nicht genügend gewürdigt, bekam andere, weniger anspruchsvolle Arbeitsfelder zugewiesen, hat sich aber andererseits über ihre Vorgesetzte hinweg mehrfach an den Chef der Einrichtung gewandt. Das führte zu noch größeren Unstimmigkeiten der Konfliktparteien.

In den Mediationsgesprächen, in die zeitweilig auch der Chef der Einrichtung einbezogen wurde, konnten die Gefühle beider Frauen angesprochen und die Beziehungen geklärt werden.

Es kam schließlich zu einer schriftlich fixierten Vereinbarung, die die Basis für eine nachhaltige, verträgliche Zusammenarbeit in der Abteilung bildete.